Der Busen

Der weibliche Busen zieht alle Männerblicke auf sich. Er ist Inbegriff erotischen Verlangens und verheißt sexuelle Lust. Doch auch schon für Säuglinge ist die weibliche Brust ein ungeheuer lustvolles Objekt, das Nahrung spendet, Wärme und Nähe zur stillenden Mutter vermittelt. In Sprichwörtern ist oft von ihr die Rede: "sich einen zur Brust nehmen", "am Busen der Natur", "eine Busenfreundin". In der Umgangssprache nennt man sie "Titten" oder auch "Möpse" und Heino stammelt in einem Schlager bewundernd: "Ui, das sind aber dicke Dinger!"

In der westlichen Welt mußte der Busen jahrhundetelang verhüllt bleiben, ganz im Gegensatz zu afrikanischen und anderen Natur-Völkern, in denen Frauen im Alltag ihre Brüste unbedeckt zeigen. Erst seit wenigen Jahrzehnten taucht der Busen auch in Europa und Amerika auf Titelbildern der Illustrierten auf. Im Computerspiel "Lara Croft" bietet die Hauptdarstellerin bei jedem update einen stets noch etwas üppigeren Busen als zuvor. Bedeckten in den 50er Jahren Models und Schauspielerinnen auf Playboy-Fotos noch züchtig ihren Busen mit Händen oder Schals, so sieht man heute nackte Haut satt, vom Busen bis zu den Schenkeln.

busenIn der Bildenden Kunst galten solche Tabus sehr viel weniger. Die Venus von Milo ist selbstverständlich "oben ohne", so wie viele andere Büsten, Statuen und Bilder griechischer und römischer Göttinnen. Albrecht Dürer und auch Jan van Eyck malten Eva natürlich mit nacktem Busen (siehe Grafik rechts), Peter Paul Rubens porträtierte seine Ehefrau ohne Hüllen. Jeanne d'Arc, Symbolfigur der Französischen Revolution 1789, erscheint auf dem berühmten Gemälde von Delacroix mit entblößter Brust. Und auch in der Moderne fasziniert der nackte weibliche Körper mit unverhüllter Brust immer wieder die Maler: Modigliani und Picasso, Degas und Renoir und viele andere mehr.

In der Literatur taucht der Busen als Symbol von Weiblichkeit und Erotik sehr viel seltener auf als in der Malerei. Zwar werden Brüste und Busen auch von Goethe, Novalis oder Heinrich Heine einige Male in Liebesgedichten erwähnt, aber eine regelrechte Hymne an den Busen findet sich nirgends. Sehr viel bekannter ist hingegen jenes Gedicht eines unbekannten Literaten, der sich bemüht, die Vorzüge (und Nachteile) unterschiedlicher großer Brüste detailliert zu beschreiben.

Der Busen

Beliebt ist bei der Männerwelt, ein schöner Busen der gefällt, der uns're Frauen herrlich ziert, uns immer wieder neu verführt. Den Reizen, denen wir erliegen, sobald wir sie zu fassen kriegen, soll dies' Gedicht gewidmet sein, ganz gleich, ob diese gross ob klein. Wie launisch zeigt sich die Natur, wenn sie gestaltet die Figur: Da lässt sie tolle Formen wippen, dort sieht man nicht's wie Haut und Rippen. Weils unterschiedlich gross geformt, drum ist auch der BH genormt, von 1-12 ganz kurz und schlicht, so steigen Grösse und Gewicht.

Ganz ungeeignet ist zum Schmusen, die Grösse 1, der Mini-Busen: Kein Wunder, da so schnell ermüdet, wer so ein flaches Weib behütet. Bescheiden ist auch das Vergnügen, am Busen Grösse 2 zu liegen, doch immerhin ist was zu finden, man weiss, was vorne und was hinten. Mit Grösse 3 wird's schon erträglich, da hat man was, da wird's beweglich, wenn ein Bikini dies' umhüllt, ergibt sich schon ein reizend Bild. Mit Grösse 4 und schlanken Hüften, kann dich ein Weib sehr schnell vergiften, du zappeltst mit verwirrtem Sinne, wie ein Insekt im Netz der Spinne.

busenWelch' Weib weiss nicht um ihre Trümpfe, steht im BH bei ihr die fünfe. Wie hebt vor Lust die Männerhand, die so ein Prachtstück hält umspannt. Ein Mann, der nie in seinem Leben durfte Grösse 6 bewegen, der wurd' vom Schicksal arg betrogen, um den ging's Glück im grossen Bogen. Ein schöner Busen Grösse 7 gibt Anstoss zu besondren Trieben, jagt Männer in die kühnsten Träume, wie Affen in die höchsten Bäume.

Doch unbeschreiblich ist die Pracht, bei einem Busen Grösse 8. Wer solche Weibes-Gunst errungen, dem ist der grosse Wurf gelungen. Die Grösse 9 taugt nur fürs Bett, für den, der Kummer hat, ist's nett. Hier kann er sein Gesicht vergraben, und stundenlang der Welt entsagen. Die Grösse 10 da wirds beschwerlich, auch ist es nicht mehr ungefährlich, beugt sich'ne Frau mit solchem Busen, über den Mann, bereit zum Schmusen. Das Spiel mit Häckchen und mit Ösen, so schön's bei Grösse 6 gewesen, lustvoll spielend voller Feier, hier wird's zum echten Abenteuer. Ist's letzte Häckchen endlich auf, da nimmt das Schicksal seinen Lauf, und aus dem vollen, prallen Mieder, stürzt es so wie Lawinen nieder. Umhüllt des Mannes Haupt im Nu, deckt Nase, Augen, Ohren zu. So fühlt sich der ganz schnell bedroht, vom plötzlichen Erstickungstod. Doch keiner ist bislang verdorben und unter so viel Fleisch gestorben. Jedem ist es noch geglückt, dass er das Licht der Welt erblickt.

busenMit Grösse 11 befreit von allen Hüllen, lässt sich 'ne ganze Bettstadt füllen. Wie Hefeteig bei Hitzewellen, so sieht man's in die Kissen quellen. Bekümmert sieht der Mann hier ein, dass seine Hände viel zu klein, zu hindern die breiten Riesen, nicht übern Bettrand wegzufliessen. Bei Grösse 12 da wird es dann: ultra-kollosal, super-maximal.

Doch hört ihr Campingfreunde her: Ist das Ding auch superschwer, spart man im Urlaub doch viel Geld, denn der BH ersetzt das Zelt. Die Grösse 13 gibt es nicht, drum endet hier auch das Gedicht, mit einem Wort an euch ihr Frauen, ihr wisst worauf die Männer schauen.

Die Busen-Größe

busenMan merkt beim Lesen des Gedichtes ganz schnell, dass der unbekannte Autor noch nie einen Büstenhalter für seine Frau oder Freundin gekauft hat, denn natürlich gibt es keine BH-Grösse 1 und auch keine Grösse 12. Konfektionsgrößen von BHs setzen sich aus zwei Werten zusammen: der Unterbrustweite und der Körbchengröße (oder auch Cup-Größe genannt). Die Unterbrustweite mißt man, indem frau den Busen hochhebt und am Brustansatz mit einem Zentimetermaß den Umfang des Oberkörpers (ohne den Busen) bestimmt. (Dazu das Zentimetermaß einmal herumwickeln). Die Körbchengröße kann am einfachsten durch Anproben und Probieren bestimmt werden. Es gibt hier Cup-Größen von AA und A über C,D und E bis H: AA ist sehr klein, H ist extrem üppig.

Frau kann die Körbchen-/Cup-Größe allerdings näherungsweise auch bestimmen, indem sie zusätzlich zur Unterbrustweite auch noch die Oberweite ausmißt: das ist der Oberkörperumfang einschließlich der Brust, also direkt unter- oder oberhalb der Brustwarze gemessen. Aus der unten abgebildeten Tabelle läßt sich dann die Körbchengröße ablesen. Beispiel: Bei einer Unterbrustweite von 95 cm und einer Oberweite von 112 cm entspricht dies einer Körbchengröße C und die korrekte BH-Konfektionsgröße wäre: 95C

Das "Busenwunder" Lolo Ferrari

Auf einem Friedhof in der Provence wurde sie unlängst beerdigt, die Frau mit dem Titel "Europas Busen Nr. 1". Reporter der Regenbogenpresse fanden sich zuhauf rund um das Grab jener Frau, die mit 130 cm künstlicher Silikon-Oberweite immer wieder für llustrierte wie "Super Illu" oder "Praline" abgelichtet wurde. Sie war erst 30 als sie starb. Mumaßungen über einen Selbstmord machten die Runde. Doch Toxilogen fanden, dass sie vermutlich Opfer ihrer Bedürnisse nach Publicity wurde, die offiziell nach ewiner Autopsie festgestellte Todesursache lautete: medikamentöse Vergiftung. 22 Mal hat sie sich operieren lassen, 5mal am Busen, etliche Male an Augen, Nase und Lippen. Zuletzt trug sie drei Kilo Brust vor sich her, Silikonkissen und Kochsalzlösung. 130 cm - das war Europarekord!

busenLolo Ferrari hieß früher einmal Eve Valois und stammte aus einer bürgerlichen Familie in der französischen Bretagne.Oft erzählte sie von ihrer unglücklichen Kindheit, in der sich ihre Eltern nicht um sie gekümmert hätten. Im Alter von 16 Jahren begegnete ihr dann Eric Vigne, ein zwielichtiger Geschäftsmann, engagiert im Auto- und Schrotthandel, beschäftigt mit dem Im- und Export aller möglichen Waren. Eric mochte große Brüste und gestaltete jenes Geschöpf aus ihr, das sich später so prachtvoll vermarkten ließ. Großer Überredungskünste bedurfte es nicht, denn Lolo wollte mit aller Macht, dass die Leute sie anschauen und bewundern. "Ich wollte schon immer ein Mädchen mit großem Busen sein!" Auch später noch drang zumindest in Interviews kein Wort der Reue oder des Zweifels nach außen: "Ja, ich habe das gewollt und ich habe die Operationen gerne durchgeführt." Hat sie es wirklich alles so gewollt? Zweifel sind angebracht. Auf der Bühne ist sie bisweilen umgekippt, sie mußte beim Gehen oft gestützt werden, traute sich zum Einkaufen in ihrem Provence-Städtchen selten aus dem Haus. Sie schluckte regelmäßig Valium, auch Alkohol und Antibiotika standen häufig auf dem Speiseplan. Sie wolle "kein Fall fürs Kuriositäten-Kabinett sein", hat sie einmal gesagt. Aber das war sie wohl trotzdem, auch wenn sie im Grunde nur auf die Spitze trieb, was bei anderen Models und Frauen aus dem Show-Business (wie Pop-Sängerin Britney Spears) fast schon selbstverständlich erscheint: die Fortsetzung der Schönheitspflege mit chirurgischen Mitteln.

Chirurgische Brust-Vergrößerung

Etwa seit Mitte der 90er Jahre findet man chirurgische Brustvergrößerungen nicht mehr nur bei Models und Filmschauspielerinnen. Durch die Fortschritte der plastischen Medizin und Schönheits-Chirurgie (und sinkende Operationspreise) werden solche Eingriffe immer häufiger auch von Frauen durchgeführt, die nicht im Rampenlicht der Film- und Fernsehkameras stehen. Wenn keine medizinische Notwendigkeit vorliegt (etwa nach Brustkrebs), bezahlt die Krankenkasse solche Operationen nicht und die Frau muß für die Kosten - je nach Klinik durchschnittlich etwa 5.000 - 8.000 DM - alleine aufkommen.

Die Implantate aus Silikon werden unter der Muskulatur am Brustkorb plaziert, so dass das Brustgewebe unberührt bleibt. Die Brustwarzen bleiben mit dem Gewebe der Drüsen in Verbindung, so dass die Frau nach einer Geburt noch stillen kann. Die Brustoperation kann stationär im Krankenhaus durchgeführt werden (2-3 Tage Aufenthalt), teilweise aber auch ambulant erfolgen. In diesem Fall geht die Frau nach dem Eingriff nach Hause und erholt sich dort von der Operation. Vor der Operation werden Laboruntersuchungen und eine Mammographie durchgeführt. Es bleibt nach der Operation eine Narbe in L- bzw. umgekehrter T-Form zurück, so dass etwa einen Monat lang das Tragen eines Büstenhalters empfohlen wird, um die Narben zu verdecken. Nach 2 bis 3 Wochen werden die Fäden gezogen. Dass durch die Silikon-Implantate Krebs verursacht wird, gilt heute als widerlegt. Allerdings ist die Operation nicht ohne Risiko: Erst vor zwei Jahren mussten in England mehrere hundert Frauen, die eine Brustvergrößerung bei sich hatten vornehmen lassen, erneut in die Klinik: Man hatte festgestellt, dass die verwendeten Implantate gesundheitsschädliche Stoffe an das umliegende Gewebe abgeben, so dass eine längerfristige Gesundheitsgefährdung möglich erschien.

Der Büstenhalter

busenFrüher sprach man auch von "Busenhalter" oder "Busenschützer". Heute ist "BH" der gängige Begriff, wenn man nicht gerade Modelle wie den "wonder-bra" oder "push-up" meint. Der BH ist eine Erfindung der Neuzeit, er entsprang etwa um 1890 aus dem Mieder (oder "Korsett"), das ursprünglich von Frauen um den gesamten Oberkörper bis zum Unterleib hinunter getragen wurde. Fischbein- oder auch Holz- oder Eisenstäbchen, die in den Stoff eingenäht waren, trugen beim Zusammenschnüren des Mieders dazu bei, nach außen hin eine vollendete Figur ohne Fettpolster und mit scheinbar perfekten weiblichen Rundungen an den Hüften zu demonstrieren. Für Frauen waren sie jedoch überaus quälend. Eine Werbung der Fa. Triumph noch in den 60er Jahren zeigte eine völlig entnervt aussehende Frau, die immerzu vor sich hinstöhnte: "Mein Hüfthalter bringt mich um!"

Vorläufer des BH gab es in Form von "Brustgürteln" schon im alten Rom und Griechenland. Während in Griechenland jedoch der Brustgürtel den Busen straff halten und nach außen zur Geltung bringen sollte, war das Alte Rom jedoch eher busenfeindlich: der Brustgürtel sollte das Wachstum der Brüste bei heranreifenden Mädchen behindern. Auch im spätmittelalterlichen Spanien galten Brüste als wenig attraktiv: junge Mädchen mußten bisweilen sogar Bleiplatten anlegen, um die Brustentwicklung zu hemmen. Im 18.Jahrhundert erlebte dann aber das Dekolleté eine große Blütezeit: der weibliche Busen wurde zum Blickfang für die Männerwelt, hochgeschnürt und üppig herausgestellt. Und auch in den folgenden Jahrhunderten war Busen mal in und mal wieder out.

busenEtwa ab 1930 begann dann der heutige BH seinen Siegeszug, der von der Mode- und Unterwäsche-Industrie in immer neuen Varianten hergestellt wurde: Silastik- und Schalen-BH, Nacktbüstenhalter, aufklappbarer und gepolsteter BH, das sog. Erotik-Leibchen ("Bustier" genannt), Transparent- und Voyeur-Bikinis nicht zu vergessen. In den 50er Jahren, so berichtet Marilyn Yalom in ihrem Buch "Eine Geschichte der Brust", gab es bei Filmbesetzungen ein ungeschriebenes Gesetz: Die Hauptdarstellerin mußte blond und vollbusig sein. Jayne Mansfield und später Marilyn Monroe verkörperten in den USA dieses Ideal, in Europa waren es Brigitte Bardot und Sophia Loren. In den 70er Jahren ächteten viele Frauen den BH als Symbol sexueller Unterdrückung: "oben ohne" wurde zur Mode. Etwa ab Mitte der 80er Jahre waren dann wieder üppige Zurschaustellungen des Busens angesagt, auch chirurgische Brustvergrößerungen wurden häufiger durchgeführt. In jüngster Zeit hat der "Wonder-Bra" besonders viel Zuspruch bei Männern wie Frauen gefunden: Echte Wunder vollbringt er zwar nicht, doch erscheinen mit seiner Hilfe Brüste oft größer als sie sind, durch das Anheben des Busens und die Fütterung des BH-Stoffs.

Die Anatomie des Busens

busenDie weibliche Brust verändert sich ständig, sowohl im Monatsablauf als auch im Verlauf des Lebens. Bei vielen Frauen schwellen in den Tagen vor der Menstruation die Brüste stark an und spannen sich. Ganz besondere Veränderungen spielen sich in der Brust nach der Geburt eines Kindes ab. Etwa am 3.Tag nach der Geburt setzt die Produktion von Muttermilch ein, die in Milchdrüsen erzeugt und über Milchkanäle in "Milchseen" in Nähe der Brustwarze (siehe Abbildung) gespeichert werden. Muttermilch besteht vor allem aus "Kolostrum", einer Flüssigkeit die sehr viele Eiweiße, Nährstoffe und auch Antikörper (zum Schutz vor Krankheiten) enthält. Durch die Milchproduktion und Lagerung vergrößern sich während der Stillzeit die Brüste der Frau deutlich. Nach Beendigung des Stillen bleiben sie etwa bei 40 Prozent aller Frauen immer noch ein wenig vergrößert, bei den übrigen nehmen sie wieder die usprüngliche Größe ein.

Die Brustwarze und der Warzen-Vorhof (eine kreisförmige, ein wenig dunkler gefärbte Hautstelle auf der Brust, die rosa oder auch dunkelbraun gefärbt sein kann) sind ganz wesentliche erogene Zonen der Frau. Bei sexueller Erregung richten sich die Warzen auf und werden hart - und durch Streicheln oder Lecken an dieser Stelle kann die sexuelle Erregung weiter gesteigert werden.

Busen-Probleme

Nicht wenige Frauen sind mit ihrem Busen unzufrieden, sie finden ihn zu klein oder zu schlaff oder zu groß und üppig. Die meist perfekt geformten Busen auf Illustrierten-Titelblättern mit und ohne Silikon-Implantaten sind nicht ganz unschuldig daran, wenn Frauen ihre Brüste als unattraktiv wahrnehmen. Bisweilen findet sich in Zeitschriften noch der "Busen-Test", der feststellen soll, ob die Brust auch wirklich straff und perfekt ist: Man hebe einen Busen mit der Hand leicht hoch, lege einen Bleistift an den unteren Brustansatz und lasse den Busen wieder frei. Fällt der Bleistift herunter? Wunderbar! Bleibt er hängen? Pech gehabt - der Busen hängt zu schlaff! Es gibt jedoch einige Tricks und Hilfsmittel um - auch ohne teure und riskante Brustoperation - einen (in der Selbstwahrnehmung) zu kleinen oder auch zu großen Busen optisch etwas "aufzumöbeln".

busenZu kleiner Busen: Ein Wonder-Bra oder Push-up-Bra kann optisch kleinere Wunder bewirken. Auch Bügel- oder schaumstoffgepolsterte BHs formen die Oberweite, so dass sie voller erscheint. Und noch ein kleiner Trick hilft: Gel-Kissen, die in den BH geschoben werden, heben den Busen und passen sich seiner Form an. Auch optisch lässt sich bei kleinen Busen tricksen: zum Beispiel mit Drapierungen oder Raffungen an den Seiten und in der Mitte.

Zu großer Busen: Ein üppiger Busen braucht Halt, damit das Dekollet zur Geltung kommt. Beim Einkauf daher auf breitere Träger (mindestens 2 cm) achten. Die halten den Busen besser als dünne Spaghetti-Träger. Auch so genannte Soft-Schalen aus anpassungsfähigem Schaumstoff machen sich gut. Sie sind auch (im unteren Part des Oberteils eingearbeitet) hervorragend geeignet bei halterlosen Bandeau-Anzügen. Die Bügel-BHs sollten zusätzlich eine sichelförmige Stoff-Büstenstütze an den Seiten haben. Wenn der Busen nicht allzu üppig ausfällt: Nehmen Sie ein Modell mit Futter aus einem weichem, elastischem Tüllgewebe mit einem Gummi unten, damit nichts verrutscht. Tipp: Einfarbige Einteiler oder dunkle Seitenpartien lenken von einer großen Oberweite ab, V-Ausschnitte strecken - ebenso wie Längs-Streifen. Quer-Streifen vermeiden, diese betonen sogar noch einmal zusätzlich die Größe und Üppigkeit!